Was passiert mit der Schilleroper?

1. Was passiert mit der Schilleroper?

Das traditionelle Areal rund um die Schilleroper soll endlich wieder belebt werden. Wach geküsst, könnte man sagen: Wir möchten hier wieder einen Ort zum Wohnen und einen Platz zum Leben schaffen.
Die Schilleroper hatte und hat eine besondere Bedeutung im Quartier des Stadtteils St. Pauli – und dessen sind wir uns absolut bewusst.

Die Planung des Gebäudes bereichert die gesamte Umgebung: Hier entsteht ein großer Platz unter dem Stahlgerüst mit Durchgängen in drei Himmelsrichtungen. Dieser kann von den Bewohnern und auch von Nachbarn und Anwohnern genutzt werden.

St. Pauli wächst hier ein weiteres Stück zusammen.

2. Wie ist denn der Plan?

Zunächst: Wir wollen hier keinen Zirkus wiederbeleben. Einige Kinder werden jetzt „Schade“ sagen.

Es gibt hier eigentlich überhaupt keine wilden und wirren Ideen – sondern ganz realistische Pläne. Im Sinne aller. Alle Beteiligten handeln in einem ausgeprägten gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein.

Seit nunmehr fast 70 Jahren verfällt das Areal. Völlig ungenutzt. Es soll wieder neu – und sehr vielseitig – belebt werden. Für alle.

An oberster Stelle steht hierbei auch das ernsthafte Bestreben, Wohnraum für ältere Menschen zu schaffen. Gerade im Herzen der Stadt fehlt dieser am meisten. Generationenübergreifend sollen dabei auch junge Menschen mit eingebunden werden, die die hilfsbedürftigen unter den Älteren so direkt und schnell unterstützen können.

3. Wann geht es los?

Jetzt! Es geht voran im Viertel. Das denkmalgeschützte Stahlgerüst wird freigelegt. Wir bauen alle Nebengebäude mit Baugeräten ab. Am Stahlgerüst aber wird nur von Hand gearbeitet – weniger Risiko, weniger Staub, weniger Dreck für die Nachbarn. Bis zum Herbst 2021 ist das Stahlgerüst dann endlich gesichert.

4. Was planen wir?

Wir schaffen sozialen Wohnraum speziell für ältere Menschen. Junge Menschen wollen wir mit einbinden, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. Wir erstellen Wohnraum für betreutes Wohnen und Flächen im Erdgeschoß für kleine Läden, ein Fitnesscenter für intergenerative Aktivitäten und Büros für einen ambulanten Pflegedienst und für ITler und Werbeagenturen und wenn möglich eine Quartiersgarage mit Elektro-Ladesäulen.
 
Wir schaffen für alle einen öffentlichen Platz unterhalb des Stahlgerüsts

5. Wird es laut? Ist es gefährlich?

Am Stahlgerüst wird nur von Hand gearbeitet – weniger Risiko, weniger Staub, weniger Dreck für die Nachbarn. Wir bauen alle Nebengebäude mit Baugeräten ab; so eine Baustelle macht leider immer Baustellenlärm.

Das Stahlgerüst ist einsturzgefährdet. Bitte Vorsicht! Betreten verboten. Trotz des großen Interesses auf keinen Fall betreten! Wir bieten Ihnen hier einen einzigartigen Einblick.

Aufgrund Ihrer vielen Nachfragen haben wir eine 360 Grad- Aufnahme des gesamten Innenraums auf unsere Website gestellt.

Der Rundgang ermöglicht spektakuläre Rundumblicke, als stünde man direkt unter dem Stahlgerüst. Die besondere Technik der 360 Grad- Aufnahme ermöglicht einzigartige Blicke, etwa in die Kuppel, die analog so nicht erlebt werden können.

Mit dem Handy oder dem Tablett können Sie unter dem Stahlgerüst interaktiv zoomen.

6. Wie sieht es überhaupt aus?

7. Wo bleibt St. Pauli?

Mittendrin! Wir möchten die Schilleroper wieder zu einem belebten und bunten Ort machen.

Für uns steht die nachhaltige Wiederbelebung der Schilleroper – mit dem Stahlgerüst als Mittelpunkt – im Vordergrund.